Handy orten wie die polizei

Das Thema Handyortung kann von den unterschiedlichsten Seiten betrachtet werden.

Heimlich Handy orten ohne Zustimmung - Dürfen Detektive das?

Sehr interessant dabei ist immer die Möglichkeiten, aber auch die gesetzlichen Bestimmungen, wenn es um die Ortung durch die Polizei geht. Auch wenn der eine oder andere davon ausgehen mag, dass es keine besonderen Bestimmungen gibt und eine Ortung durch die Polizei einfach mal so gemacht werden kann, muss dabei allerdings viel Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Polizei Sachsen

Generell ist eine Handyortung nur dann erlaubt, wenn die Polizei eine schriftliche Erlaubnis seitens der Staatsanwalt bekommt. Sollte diese nicht vorliegen muss der Besitzer darüber aufgeklärt und dessen Zustimmung eingeholt werden. Auch wenn es einfach klingt, dass bei einem Diebstahl eines Handys die Polizei eingeschaltet und eine Ortung durchgeführt werden kann, dennoch wird diese keinesfalls durch die Polizei vorgenommen.

Polizei verrät, wann sie iPhones & Co. orten darf

Der Gang zur Polizei sollte dennoch angetreten werden, da es sich um einen Diebstahl handelt, welcher anzuzeigen ist. Die Situation muss entsprechend ausfallen, dass auf eine derartige Handlung der Polizei vertraut werden kann.

Prinzipiell ist die Handyortung welchen selbst durchgeführt wird und die Ortungen, welche durch die Polizei vorgenommen werden sehr ähnlich. In beiden Systemen wird auf GPS zurückgegriffen. Wird dabei allerdings kein Ergebnis erzielt bietet sich des Weiteren eine Ortung über die Funkzellen an, bei der auf die Mithilfe durch den Telekommunikationsanbieter vertraut werden muss.

Dieser Bereich kann mehrere Quadratkilometer und viele Funkstationen umfassen. Der Provider sieht damit, in welcher Funkzelle genau das Telefon eingebucht ist und kann diese Information an die Behörden weiterreichen. Wenn sich ein Mobiltelefon im "Flugmodus" befindet, kann es auch nicht mit einer SMS "angepingt" werden.

Rechtliche Grundlagen

Ja, wenn in kurzen zeitlichen Abständen "stille SMS" gesendet werden, sieht man relativ genau, wo sich das Handy jeweils befindet. Der Verfassungsschutz verschickte nach Angaben der Bundesregierung im ersten Halbjahr etwas mehr als Beim Bundeskriminalamt wurde das Überwachungsinstrument in diesem Zeitraum fast Die Zahlen beim Zoll und dem Bundesnachrichtendienst wurden von der Regierung als geheim eingestuft und nicht veröffentlicht.

Dazu gehört auch die Ortung der Handys. Im konkreten Fall ging es um einen Angeklagten, der wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung PKK zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Verlorenes & gestohlenes Handy orten lassen (z.B. geklaut bei Diebstahl)

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk kritisierte beispielsweise die massenhafte Anwendung. Oftmals fehle die notwendige Dokumentation der Überwachung. Die erhobenen Daten müssen nach Abschluss der Ermittlungen "unverzüglich" gelöscht werden. Nein, sie können unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen auch feststellen lassen, welche Mobilfunkgeräte zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Funkzelle eingebucht waren.


http://co.organiccrap.com/108805.php admin